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Vortrag zu Normentwurf - Benutzungsschnittstellen für das World Wide Web

Web 2.0 – das benutzbare(re) Web?
Was macht die Usability von Web-Schnittstellen aus?
Wie kann man Websites gestalten, um seine Besucher zufrieden zu stellen?

Am 3. April 2007 fand am ZUMA (Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen) in Mannheim ein Kolloquium zum Thema “Benutzungsschnittstellen für das World Wide Web” statt. ZUMA berät die Sozialforschung bei der Anlage, Durchführung und Auswertung sozialwissenschaftlicher Untersuchungen, führt eigene Untersuchungen durch, erleichtert den Zugang zu amtlichen Daten und beobachtet und analysiert die gesellschaftliche Entwicklung mit sozialen Indikatoren. Auch GC-UPA-Mitglieder nutzten die Gelegenheit am frühen Nachmittag, um mehr über das Thema “Usability im Web” zu erfahren.

Inhalt des Vortrags war der kürzlich erschienene Normentwurf prEN ISO 9241-151:2006, der umfangreiche Hinweise zur Gestaltung von Benutzungsschnittstellen im WWW enthält. Im Vortrag wurden die wesentlichen Inhalte des Normentwurfs auf Basis des darin enthaltenen Referenzmodells vorgestellt. Anhand von Beispielen wurde der praktisch-handlungsleitende und unterstützende Charakter des Normentwurfs diskutiert.

Einfach bedienbar bauen!

WORLD USABILITY DAY in Kaiserslautern am 14. November 2006

World Usability Day 2006

Auch in diesem Jahr konnten wir mit Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen ein interessantes Abendprogramm anlässlich des World Usbaility Day organisieren. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Beteiligten!

Kunden werden in Zukunft immer stärker danach fragen, ob das, was sie kaufen, auch tatsächlich benutzbar ist. Die Usability – zu deutsch “Gebrauchstauglichkeit” – eines Produkts erkennt man daran, ob es effektiv, effizient und zufriedenstellend genutzt werden kann. Das sind wesentliche Eigenschaften eines zeitgemäßen interaktiven Produkts, die man bei der Entwicklung beachten sollte.

Besucher erfahren anhand von Vorträgen und Beispielen aus der Praxis, wie man Produkte noch anwenderfreundlicher gestalten kann. Die Veranstaltung richtet sich deshalb primär an Unternehmen, die Antworten darauf bekommen, nach welchen Kriterien und mit welchen Methoden man Produkte auf deren Gebrauchstauglichkeit hin überprüfen kann.

Veranstaltungsort:
Gemeindezentrum “Alte Eintracht”
Unionstr. 2
67657 Kaiserslautern

Beginn der Veranstaltung: 16 Uhr
Teilnahme kostenlos!

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
http://www.worldusabilityday.de/kaiserslautern/

Bis bald in Kaiserslautern am 14. November 2006!

World Usability Day 2006 - Aufruf zur Mitarbeit

Letztes Jahr wurde der “World Usability Day” (WUD) ins Leben gerufen. Die Gründer der UPA möchten damit den Mehrwert verdeutlichen, der durch eine verstärkte Investition in die benutzerzentrierte Gestaltung von Produkten entstehen kann.

Die GC-UPA Regionalgruppe Saar/Pfalz konnte 2005 dank des großen Engangements vieler Freiwilliger aus Wissenschaft und Praxis eine Abendveranstaltung in Kaiserslautern anbieten.

In diesem Jahr möchten wir wieder eine Veranstaltung im Rahmen des WUD am 14. November organisieren. Allerdings sollen in diesem Jahr gezielt Unternehmen angesprochen werden. Was hat ein Unternehmen mittel- und langfristig davon, wenn es Produkte verstärkt benutzerzentriert gestaltet? Diese Frage möchten wir durch einführende Vorträge und Demonstrationen beantworten.

Damit wir eine Veranstaltung auf die Beine stellen können, brauchen wir eure/Ihre Mithilfe. Wenn Sie Interesse an einer Beteiligung haben, wenden Sie sich bitte an Christian Höcht Vielen Dank!

Projektleitfaden zur Software-Ergonomie

Überzeugen durch informieren.
So könnte man die Absicht der Verfasser des Projekt-Leitfadens “Software-Ergonomie” zusammen fassen. Das ca. 120-seitige Dokument stellt nicht nur wichtige Qualitätskriterien und rechtliche Grundlagen dar. Vielmehr soll die Praxishilfe auch Anregungen und Hinweise dazu geben, wie diese Kriterien schon möglichst frühzeitig während des Entwicklungsprozesses berücksichtigt werden. Die Beteiligung von Benutzern wird dabei als erfolgskritisch betrachtet.

Der Leitfaden richtet sich an alle in der Softwareentwicklung tätigen Mitarbeiter und setzt kein Vorwissen im Bereich “Software-Ergonomie” voraus.

Das PDF-Dokument kann unter folgender Adresse kostenlos heruntergeladen werden: http://www.hessen-it.de/data/download/broschueren/software-ergonomie.pdf

World Usability Day 2005

Am 3. November 2005 fand erstmals der „World Usability Day“ in mehr als 30 Ländern statt, welcher vom internationalen Usability-Verband UPA organisiert wird.

World Usability Day 2005

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Bernhard Deubig wurde auch in Kaiserslautern das Thema „Benutzerfreundlichkeit“ durch Vorträge, Produkt-Demonstrationen und Workshops greifbar gemacht.
Interessierte Unternehmen erhielten Antworten darauf, wie sie ihre Produkte gebrauchstauglicher gestalten können. Privatanwender interaktiver Technologien haben erfahren, welche Rolle sie im Rahmen der benutzerorientierten Gestaltung technischer und interaktiver Anwendungen haben können.

Beim ersten World Usability Day zeigte die UPA, mit welcher Vorgehensweise neue Produkte und Dienstleistungen nutzerfreundlich und attraktiv gestaltet werden.
In den Einführungsvorträgen von Dr. Harald Weber (Institut für Technologie und Arbeit, TU Kaiserslautern) und Prof. Dr. Dieter Wallach (ergosign GmbH, Saarbrücken) gingen die Experten auf die Konzepte „Barrierefreiheit“ und „Usability“ ein und verdeutlichten, warum diese Themen uns alle betreffen. In unterhaltsamer und sehr anschaulicher Form illustrierten die Vorträge den Besuchern in der Alten Eintracht, was es bedeutet, wenn ein Gerät „gut“ funktioniert. Auch das Problem der zuverlässigen Messbarkeit und Vorhersagbarkeit von „Benutzerfreundlichkeit“ wurde angesprochen.

Weitere Vorträge vermittelten einen tieferen Einblick in spezielle Aspekte der Gebrauchstauglichkeit technischer und interaktiver Produkte anhand von Beispielen. So zeigte Kerstin Klöckner vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in ihrem Vortrag „Wie wähle ich eine Telefonnummer, während ich die Treppe ‘runterlaufe?“, was man beim Entwurf mobiler interaktiver Systeme beachten muss, damit diese auch für komplexe Handlungssituationen geeignet sind.
Dirk Ziegeler vom Zentrum für Mensch-Maschine-Interaktion (DFKI GmbH, Kaiserslautern) stellte den Entwicklungsprozess des Zentrums für Mensch-Maschine-Interaktion zur Gestaltung aufgabenorientierter Bediensysteme vor, welcher anhand von Beispielen aus der Praxiserfahrung verdeutlicht wurde.
In seinem Vortrag „Brücken über den Wissenssumpf“ demonstrierte Leo Sauermann (DFKI GmbH, Kaiserslautern), wie man im World Wide Web zukünftig Inhalte noch effektiver kategorisieren und vernetzen kann. Anhand von Beispielen wurde gezeigt, welche positiven Effekte mit der Vision eines „Semantic Web“ für Anwender entstehen können.

Ergänzt wurden die Fachvorträge durch einen Erfahrungsbericht. Ludwig Steiner von der Stadt Kaiserslautern präsentierte die Entwicklung des Internetauftritts der Stadt Kaiserslautern seit dem Beginn im Jahr 1995. Wichtige Erkenntnisse der in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut Experimentelles Software Engineering durchgeführten Evaluation der Webpräsenz wurden vorgestellt und diskutiert.
Wie einfach man auch die Gebrauchstauglichkeit von Software feststellen kann, zeigten Martin Schmettow, Kirstin Kohler und Daniel Kerkow (Fraunhofer IESE, Kaiserslautern) in ihrem 90minütigen Workshop. Die Workshopbesucher erprobten die vereinfachte Version einer modernen Inspektionsmethode und konnten dabei erfahren, wie man Schwachstellen bei der Benutzbarkeit interaktiver Systeme effektiv und effizient ermitteln kann.

Verschiedene Hersteller und Forschungseinrichtungen veranschaulichten das Thema „Usability“ zusätzlich durch interaktive Produktdemonstrationen. Der Forschungsschwerpunkt „Ambient Intelligence“ an der TU Kaiserslautern präsentierte die aktuellen Forschungsprojekte „Assisted Living“ und „Assisted Training“. Diese Vorhaben entwickeln eine „intelligente Umgebung“, die sensitiv und adaptiv auf die Anwesenheit von Menschen und Objekten reagiert.
Die Firma Informationstechnik Meng GmbH stellte hochwertige Lösungen im Bereich der Konzeption, Planung und Fertigung architekturbezogener Leit- und Orientierungssysteme vor. Große Aufmerksamkeit fanden auch die Produkte der Firma TROIKA domovari GmbH, welche mit originellen und leicht zu bedienenden Geschenkartikeln überzeugen möchte.

Außerdem konnten interessierte Besucher erfahren, wie man Internetseiten so gestalten kann, dass diese auch für blinde Internetnutzer brauchbar sind.
Abgerundet wurde die Abendveranstaltung durch einen lockeren Erfahrungsaustausch beim gemeinsamen Imbiss mit Umtrunk. Viele der gekommenen Besucher zeigten sich positiv überrascht, wie viele wertvolle Eindrücke und Hinweise sie zur gebrauchstauglichen Gestaltung interaktiver Produkte mitnehmen konnten.